Lies mich

Hier findest Du regelmäßig wechselnde Leseproben aus gerade aktuellen Geschichten oder Gedichten.

Untergang und Wiedergeburt eines Volkes

In meinem neusten Kurzroman erzähle ich die Geschichte eines Volkes, das im Laufe seiner Geschichte gelernt hat seine Vergangenheit nicht zu vergessen, und trotzdem einen Platz in der Gesellschaft der USA zu erringen.

Ich erzähle von einer Zeit der Freiheit, als das Volk der Panaiti noch ziehen dürfte wohin es wollte. Von einer Zeit, als Mutter Erde ihnen Nahrung und Kleidung im Überfluss gab. Eine Zeit, in der Esa seine Hand über sie ausbreitete und ein jeder Tag kostbar war und mit Freude begrüßt wurde. Ich erzähle von einer Zeit, in der jeder Tag heilig war, eine Zeit in der es keine Kirchen gab, keinen Sonntag und doch beteten die Menschen zum großen Geist. Tage in denen gesungen und getanzt wurde. 

 

Die Panaiti wanderten dorthin, wo immer sie wollten. Sie lebten mit der Sonne und nicht in großen Käfigen, die die Sonne aussperrten und krank machten. Sie verstanden es besser zu leben als die Weißen die vergessen haben, dass sie die Geschöpfe der Erde, die Luft und die Sonne und klares Wasser brauchen, um zu leben und gesund zu bleiben.

 

Es war eine Zeit in der sie Träume und Visionen begleiteten und Schamanen sie mit Kräutern und Singen heilten. Eine glückliche Zeit.

Bisons

Meine Motivation für dieses Buch

Die Geschichte eines Volkes mit einer großen Vergangenheit zu erzählen, die fast ausgelöscht wurde. Achtung für Interessenten.

Und hier noch zwei Kostproben aus meinen vielen Gedichtbänden

Mai


 

Weiß und rosa blühn die Bäume ,

Wiesen gelb, ich glaub ich träume .

 

Märchenhaft ist jetzt die Welt ,

nichts mich auf dem Sofa hält .

 

Herz hüpft hoch und Augenstrahl, 

fort sind jetzt die Tage fahl. 

 

Frühling ist nun voll im Gange ,

hab auf dich gewartet lange .

 

Wanderschuhe, Maientanz,

Mädchen flechten bunten Kranz .

 

Mai, ich liebe dich so sehr ,

Von dir soll’s geben noch viel mehr .

 Mein Traum


Ich träumte von einem fernen Land,

in dem nur Freundschaft uns verband

Ein Land, in dem nur herrscht die Liebe

und nicht mehr hektisches Getriebe

Ein Land, in dem die Kinder lachen

und keine Bomben auf sie krachen

Ein Land, in dem geschätzt wird die Natur

und nicht das schnelle Rasen auf der Spur

Ein Land, in dem es Nahrung gibt im Überfluss

Kein Mensch mehr täglich hungern muss

Ein Land, in dem man hört sich zu

und man kommen kann zur Ruh

Ein Land, in dem man respektiert

und die Furcht man leicht verliert

Ich wachte auf und sah nach draußen

Da packte mich das kalte Grausen

Der Traum, er blieb ein Traum für mich

Ändern kann man selbst nur sich

Jedoch die Hoffnung, die ich hege,

dass man findet doch noch Wege

und der Verstand sich endlich rege